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Offene Seminare

Trainings, die andere für Sie geöffnet haben.

Offene Trainings 2022

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Inhouse oder Online Kurse MTS

  • Buchen Sie gerne bei uns individuelle Termine für Ihre Klinik bei Ihnen vor Ort oder online.

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Online Crash Kurs, BBDK

  • 31.1.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 29.4.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 22.8.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 7.11.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche

BBDK Seminare Notaufnahme und Station

Unsere BBDK Management Klassiker beim Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser

Die BBDK Seminare zur Triagierung in der Notaufnahme (MTS) und zum Stationsmanagement bieten wir mehrmals jährlich als offene Veranstaltungen für Einzelanmeldungen über das Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser e.V. (BBDK) in Mülheim a.d. Ruhr an.

Gerne können Sie die Trainings natürlich auch direkt bei uns als Bildungsmaßnahme für Ihre Klinik buchen (in Präsenz bei Ihnen vor Ort oder als Online Format). Fragen Sie uns bei Interesse an.

Triagierung in der Notaufnahme | MTS Manchester Triage System

 

Aufgrund des hohen Bedarfs zur Qualifizierung im Thema Ersteinschätzung in der Notaufnahme führen wir derzeit regelmäßig offene Online Trainings zum Manchester Triage System durch. Folgende Termine stehen Ihnen zur Auswahl:

MTS Kurse beim BBDK

Die Kosten pro Teilnehmer hängen von der Kursgröße ab. Bitte melden Sie Ihre Teilnehmer direkt bei uns an. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Anmeldung zum BBDK 2-Tages-Seminar Manchester Triage System in der Notaufnahme nehmen Sie bitte direkt beim BBDK über diese Onlineanmeldung vor.

Präsenzveranstaltungen finden grundsätzlich von 9:30-17 Uhr, Online-Veranstaltungen von 9.30-16 Uhr statt. Für die Veranstaltung werden 16 Fortbildungspunkte bei der Registrierung beruflich Pflegender bescheinigt.

Zielgruppe: Mitarbeiter und Leitungskräfte der Notaufnahme sowie Mitarbeiter eines Krankenhauses, die sich für zentrale Organisationskonzepte und für strukturelle sowie organisatorische Verbesserungen in der Notaufnahme interessieren.

Veranstaltungsort für Präsenztrainings: Die Wolfsburg, Kath. Akademie im Bistum Essen, Falkenweg 6, 45478 Mülheim/Ruhr.

Teilnahmegebühr: 550 € für Mitglieder des BBDK, 750 € für Nichtmitglieder. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10%, ab dem dritten Teilnehmer um 20%. Das MTS Trainingsbuch besorgen sich die Teilnehmer bereits im Vorfeld selbst.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung über oben stehende Online Links direkt an den BBDK.

Neben dem Fort- und Weiterbildungsprogramm kann Ihr Führungsnachwuchs beim Berufsbildungswerk deutscher Krankenhäuser ebenfalls an einem dreijährigen Traineeprogramm sowie an einem Masterstudiengang Medizinökonomie teilnehmen.

Ich arbeite seit Monaten mit der MTS. Seit dem Kurs heute kann ich Patienten besser eingruppieren und habe einen sicherer Umgang mit dem System.
Mona Bauerfeind, Klinikum Obergöltzsch Rodewisch
Klasse Fortbildung, nicht trocken, erfrischende Seminarleitung.
Christof Ihle, Rheinland Klinikum Dormagen
Die Erfahrungsberichte waren spannend und konnten super anhand des Seminars Ersteinschätzung analysiert werden, ebenfalls die Beispielfälle. Es hat Spaß gemacht.
Katrin Bernrath, Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth
Viele verständliche Praxisbeispiele!
KS Becin, Kreiskrankenhaus Grevenbroich St. Elisabeth

Seminarbeschreibung Triagierung in der Notaufnahme | MTS

Die Regelungen des G-BA zum gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern nach § 136c Absatz 4 SGB V sind 2020 in Kraft getreten. Damit bedarf eine Klinik, um zur Basisnotfallversorgung zugeordnet zu werden, u.a. eines strukturierten und validierten Systems zur Priorisierung der Behandlung bei der Erstaufnahme von Notfallpatienten (Triage in der Notaufnahme). Alle Notfallpatienten des Krankenhauses erhalten spätestens zehn Minuten nach Eintreffen in der Notaufnahme eine Einschätzung der Behandlungspriorität. Zur systematischen Qualifizierung der Mitarbeitenden in Kliniken bieten wir dazu ein zweitägiges Intensivtraining an.

Die Teilnehmenden erhalten einen tiefen Einblick in Fragen rund um die Ersteinschätzung im Kontext des Risikomanagements in klinischen Notaufnahmen. Ein Überblick über zentrale Triagierungssysteme und ein Erfahrungsaustausch zur Implementierung in den Zentralen Notaufnahmen runden die Diskussion ab. Ausführlich werden Fallübungen anhand der Ersteinschätzung mit dem Manchester Triage System (MTS) behandelt, das sich in großen Teilen Deutschlands etabliert hat und stärker als andere Systeme (wie etwa ESI) angewendet wird. Die Teilnehmenden werden dazu in der Praxis der Ersteinschätzung in Gruppenarbeiten, Videoschulungen und Falldiskussionen mit den Präsentationsdiagrammen entlang von Fallvignetten trainiert.

Die Ersteinschätzung als wichtiges Instrument endet jedoch längst nicht beim professionellen Erstkontakt mit dem Patienten. Der praktische Umgang und die Patientenkommunikation in der Ersteinschätzung und in der Wartezimmersituation werden vertieft. Der Erfolg einer Ersteinschätzung ist auch an die strukturierte Abarbeitung und einen funktionierenden weiteren Versorgungsfluss gekoppelt. Ebenso sind personelle Besetzung, bauliche Optionen und IT-Lösungen regelmäßig diskutierte Anliegen der Teilnehmenden.

Aufbauend auf der langjährigen praktischen Erfahrung der Referentin bei der Begleitung von Veränderungsprozessen im Krankenhaus bekommen die Teilnehmenden im interaktiven Austausch Impulse, Anregungen und einen guten Einblick in aktuelle Fragestellungen rund um die Notfallversorgung im Krankenhaus.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars:

  • Sinn und rechtliche Aspekte der Ersteinschätzung in der Notaufnahme
  • Überblick zu Triage-Systemen, Möglichkeiten und Grenzen
  • Einführung in das Manchester Triage System (MTS)
  • Diskussion von Ersteinschätzungsfragen
  • Dokumentation, Aufbau- und Ablauforganisation, Evaluation
  • Gesprächsführung in Ersteinschätzung, Nachtriagierung, Wartezimmersituation
  • Abarbeitungs- und Weiterversorgungsfluss und Deeskalationsstrategien
  • Aktuelle Entwicklungen in der Notfallpflege und neue Perspektiven.

Ein Ersteinschätzungskonzept in deutschen Notaufnahmen verbessert die Sicherheit und Kontinuität der Patientenversorgung und lehnt sich an die Empfehlungen aus England bezüglich der Versorgungszeiten an. Die Teilnehmenden sind nach dem Training in der Lage, qualifiziert zu triagieren und in den Zeiten des erhöhten Patientenaufkommens einen strukturierten Ablauf sicherzustellen.

 

Krankenhausstrukturgesetz (KHSG)

Am 1.1.2016 trat das Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung, kurz KHSG, in Kraft. Zur besseren Verzahnung stationärer und ambulanter Notfallversorgung nach SGB V hat die Bundesregierung im KHSG die Einrichtung von Portalpraxen an Kliniken und/ oder die enge Koordination mit der Notfallaufnahme des Krankenhauses im Notdienst vorgesehen. Mit dem KHSG hat die Bundesebene den G-BA zugleich über § 9(1)a Nr. 5 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) beauftragt, Höhe und (ausgabenneutrale) Ausgestaltung gestaffelter Zu- und Abschläge für eine Teilnahme bzw. Nichtteilnahme von Krankenhäusern an einem Stufensystem der Notfallversorgung auszuarbeiten. Es wird kontrovers diskutiert, dass damit fast 1/3 der Kliniken aus der Notfallversorgung ausscheiden sollen.

Der Grundrahmen von KHEntgG und Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) wird dabei durch die Landeskrankenhausgesetze (LKG) konkretisiert. Hier ist v.a. der Krankenhausplan Berlin mit einem gestuften Versorgungssystem mit „Notfallzentren“ schon konkret. Nach § 27 LKG-B müssen Krankenhäuser, die nach dem Krankenhausplan an der Notfallversorgung teilnehmen, etwa in allen ausgewiesenen Fachdisziplinen Notfallkapazitäten vorhalten, eine zentrale Notaufnahme betreiben und dort eine Ersteinschätzung und -versorgung durchführen. Hier wird auch eine strukturierte und nachvollziehbare Fallsteuerung zwischen der am Krankenhaus ansässigen Portalklinik des kassenärztlichen Notdienstes und der Notaufnahme berücksichtigt werden müssen. Dazu werden die bestehenden Triagesysteme weiterentwickelt werden. Am 19.4.2018 hat dann der Gemeinsame Bundesausschusses über die Erstfassung der Regelungen zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern einen einschlägigen G-BA Beschlusserlassen. Notaufnahmen müssen nun prospektiv bis 2023 ein validiertes Ersteinschätzungsinstrument einsetzen und eine Ersteinschätzung innerhalb von 10 Minuten nach Eintreffen des Patienten durchführen.

Aufbauseminare:

MTS und MANV
In Katastrophen- und Verteidigungsfällen nehmen Notaufnahmen bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) oder Erkrankten (MANE) eine besondere Rolle in der Versorgung von Notfallpatienten ein. Zugleich wird ihnen in der Krankenhaus-Alarm- und -Einsatzplanung (KAEP) eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Schadenslagen zuteil. Hierbei sehen sich Notaufnahmen mit außergewöhnlichen Aufgaben und Abläufen konfrontiert, die hoch strukturiertes und professionelles Handeln erfordern. Um bei solchen Schadenslagen eine hohe Anzahl von Patienten, die zeitgleich in der Notaufnahme eingeliefert werden, in kurzer Zeit ersteinzuschätzen, sieht das Manchester Triage System (MTS) mittlerweile ein eigenes Diagramm vor. Der Umgang hiermit erfordert gesondertes Fachwissen der Rahmenbedingungen.

In diesem Kursformat wird der rechtliche Rahmen und die Anwendung des MTS in MANV oder MANE erläutert und durch den Einsatz von Dynamischer Patientensimulation vertieft. Anhand von entsprechenden Fallübungen werden Ersteinschätzungen mit dem Manchester Triage System (MTS) durchgeführt. Die Teilnehmenden werden in Gruppenarbeiten, Videoschulungen und einer Dynamischen Patienten Simulationen mit den Präsentationsdiagrammen in die Praxis der Ersteinschätzung trainiert. Die Ersteinschätzung als wichtiges Instrument bei einem MANV oder MANE endet jedoch längst nicht beim professionellen Erstkontakt mit dem Patienten. Der taktisch-praktische Umgang mit den Besonderheiten der Dokumentation und anderer Grundlagen werden ergänzend vermittelt. Der Erfolg einer solchen außerordentlich dynamischen Lage ist auch an die strukturierte Abarbeitung und einen funktionierenden Weiterversorgungsfluss gekoppelt. Ebenso sind personelle Besetzung, bauliche Optionen und strukturelle Voraussetzungen regelmäßig diskutierte Anliegen der Teilnehmenden.

Aufbauend auf den Erfahrung des Referenten bekommen die Teilnehmer*innen im interaktiven Austausch Impulse, Anregungen und einen guten Einblick in aktuelle Fragestellungen rund um die Katastrophenvorsorge im Krankenhaus.

Wesentliche Inhalte:
• Grundlagen des Katastrophenschutzes und der Krankenhaus Einsatz- und Alarmplanung
• Grundlagen der Führungslehre
• Massenfall von Verletzten oder Erkrankten
• Schnittstelle zum Rettungsdienst
• Manchester Triage System beim MANV
• Dynamische Patientensimulation

Zielgruppe:
• In der Notaufnahme tätige Berufsgruppen
• Eine vorherige Teilnahme am zweitägigen Grundlagenseminar „Triagierung in der Notaufnahme“ ist zu empfehlen. Das Seminar kann sinnvollerweise direkt als 3. Kurstag gebucht werden.

 

CRM – Crew Resource Management

Zielgruppe: Teamwork und menschliche Faktoren (Human Factors) entscheiden über den Erfolg leistungsfähiger Teams.
Zur Zielgruppe zählen ärztliches Personal, Pflegende, Notfallsanitäter*innen, Rettungsassistent*innen, Hebammen/Geburtshelfende, Führungskräfte, Entscheidungsträger*innen, alle weiteren im Gesundheitswesen tätige Personen sowie Mitarbeiter*Innen von Simulations- Skillzentren.

Kursinhalte
Tag 1:
• Hintergründe und tiefere Erklärungen zu Crew Resource Management (CRM) und „Human Factors“
• praxisnahe Veranschaulichung der Hintergründe und Anwendung der 15 CRM-Leitsätze
• Vertiefung der Inhalte aus CRM-Anwender*in mit interaktiven Elementen
• Barrieren für die Anwendung von CRM und Möglichkeiten, dies zu überwinden
• Vorträge, Gruppenarbeiten. Praktische Übungen, Diskussionen

Tag 2:
• Einführung Skills-Lab Methode
• pädagogischer Ansatz simulationsbasierten Lernens in Bildungseinrichtungen und Erfahrungsaustausch
• theoretische Grundlagen zur Simulation
• Erlernen von Kommunikationstechniken hinsichtlich Nachbesprechungen und Reflexionsgesprächen
• Gestaltung und Umsetzung relevanter Fallsituationen des Lernbegleitenden als Unterstützer*in zur Erreichung von Lernzielen
• Durchführung von effektiven und tiefgreifenden Nachbesprechungen (Debriefings)
• Die Prävention und das Management von „schwierigen Debriefing Situationen“
• Auslösung nachhaltiger „Double-Loop-Learning-Effekte“ im Debriefing
• Training von Fragemethoden im Debriefing und das Anwenden der „+3B-Methode“

Patientendaten: ePA – Elektronische Patientenakte

Das Gesundheitswesen wird digital: Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA) oder das eRezept stehen nun auch Hebammen, Pflegekräften und Physiotherapeuten zur Verfügung. Sie erleichtern den Austausch von Patientendaten und bieten so Zeitersparnis im Arbeitsalltag. Papierbasierte Abläufe werden durch digitale Prozesse ersetzt. Das alles ermöglicht die so genannte Telematikinfrastruktur (TI). Über sie können sich alle Akteure in Gesundheitsberufen miteinander vernetzen.
Zur Zielgruppe zählen ärztliches Personal, Pflegende, Notfallsanitäter*innen, Rettungsassistent*innen, Hebammen/Geburtshelfende, Physiotherapeut*Innen Führungskräfte, Entscheidungsträger*inn• • en.

Kursinhalte
• Hintergründe, Nutzen und tiefere Erklärungen zur ePa
• Was sich in der Praxis ändert
• Voraussetzung zur Nutzung, Kosten und Nutzen
• Beispiele und praktische Fallbeispiele
• Was ist zu tun?
• Ausblick eAU
• Was ist Patient Empowerment/ Health Literacy
• Patientendatenschutz

BBDK – Stationsmanagement

Eintägiger Führungsimpuls und Austausch unter Führungen

 

Anmeldung zum eintägigen Führungsimpuls zum Stationsmanagement beim BBDK:

8 Fortbildungspunkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Zielgruppe: Die Schulung ist auf Führungskräfte aller Berufsgruppen auf Station zugeschnitten und ebenso für Projektleiter in Veränderungsprojekten geeignet.

Veranstaltungsort für Präsenztrainings: Die Wolfsburg, Kath. Akademie im Bistum Essen, Falkenweg 6, 45478 Mülheim/Ruhr.

Teilnahmegebühr: 275 € für Mitglieder des BBDK, 375 € für Nichtmitglieder. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahmegebühr für den 2. Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10%, ab dem 3. Teilnehmer um 20%.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung über oben stehende Online Links direkt an den BBDK.

Neben dem Fort- und Weiterbildungsprogramm kann Ihr Führungsnachwuchs beim Berufsbildungswerk deutscher Krankenhäuser ebenfalls an einem dreijährigen Traineeprogramm sowie an einem Masterstudiengang Medizinökonomie teilnehmen.

…, dass ich heute etwas auf meiner Station geschafft habe, bei dem ich schon fast kapituliert hatte. Mein Chef hat sich später noch für mein Engagement bedankt! Vielen Dank für den Kurs und die Motivation.
Stationsleitung, Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen

 

Seminarbeschreibung Stationsmanagement

In Zeiten tausender unbesetzter Stellen, eines leeren Arbeitsmarktes und fehlenden pflegerischen und ärztlichen Nachwuchses wirken Finanzierungszusagen der Politik für ein „Sofortprogramm“ für mehr Pflegepersonal ab 2020 wie an der Realität vorbei. Kliniken sind und bleiben auf sich und ihre Führungskräfte gestellt. Da Fachpersonal knapp ist, kommt es darauf an, Arbeitszeit nicht durch unproduktive Abläufe, Konflikte, fehlende Einarbeitung und zu wenig Kommunikation zu verschleudern. Hohe Krankheitsausfälle und Diskontinuität in der Teambesetzung verschärfen die Herausforderungen weiter. Ohne starke Mitarbeiter und ohne koordinierende Führungsteams wird eine Lösung nicht gelingen. Im Gegenteil – gerade bei knapper Personalbesetzung und wechselnden Teams steigt das Risiko in der stationären Versorgung. Dabei hat die Station als Dreh- und Angelpunkt des Patientenerlebens und der Organisation der stationären Abläufe eine zentrale Funktion. Der eintägige Blick auf das System „Station“ ist darum als Neuorientierung, Austauschplattform und Impulsgeber zu Führung und Management auf der Station konzipiert, und – nicht zuletzt – als Motivationsgeber für Menschen mit Führungsverantwortung auf der Station. An ihnen hängt viel. Sie zu bekräftigen und an den kleinen Schritten zu einem Zukunftsbild zu arbeiten, macht einen Unterschied.

Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Austausch verschiedener Lösungen und Ansätze, Management-Tipps und einer Reflexion von Rahmenbedingungen und kritischen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Entwicklung von Führung und Zusammenarbeit auf der Station – über die Grenzen der Berufsgruppen hinaus.

Inhaltliche Schwerpunkte zum Stationsmanagement:

  • Aufbauorganisation, Personaleinsatz und andere Systembetrachtungen:
    Wo wollen wir hin? Wo stehen wir? Was sind die Ursachen?
  • Prozesse auf der Station im Paradigmenwechsel:
    Abgestimmte Abläufe der Aufnahme, Entlassung, Visite & Behandlungsplanung
  • Casestudy
  • Variablen Exkurse je nach Fragestellungen der Führungskräfte, z.B.:
    Kommunikation, Teamentwicklung, Schwierige Gespräche, Selbst-, Zeit- und Terminmanagement
  • Nächste Schritte

Gemeinsame Reflexionen, Impulse aus unserer systemischen Beratungspraxis über alle Hierarchieebenen, Interaktion und der Praxistransfer in den Diskussionen sind wichtige Bestandteile. Dabei räumen wir dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer in einem geschützten Rahmen, der Bearbeitung ihrer individuellen Anliegen und dem Weiten von Perspektiven im Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen bewusst Zeit ein.

Offene Trainings 2022

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Inhouse oder Online Kurse MTS

  • Buchen Sie gerne bei uns individuelle Termine für Ihre Klinik bei Ihnen vor Ort oder online.

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Online Crash Kurs, BBDK

  • 31.1.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 29.4.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 22.8.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 7.11.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche

BBDK – Crashkurs Mitarbeitergespräche | Toolbox

 

Anmeldung zum Online begleiteten Crashkurs:

Veranstaltungstermine: Der jeweils eintägige Crashkurs findet am 31.1.2022, 29.4.2022, 22.8.2022 sowie am 7.11.2022 statt –
jeweils von 10-16 Uhr.

Zielgruppe: Die Schulung ist auf auf Führungskräfte aller Berufsgruppen im Krankenhaus zugeschnitten.

Veranstaltungsort: Die Veranstaltung findet online statt.

Teilnahmegebühr: 275 € für Mitglieder des BBDK, 375 € für Nichtmitglieder. Die Teilnahmegebühr wird nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahmegebühr für den 2. Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10%, ab dem 3. Teilnehmer um 20%.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung über oben stehende Online Links direkt an den BBDK. 

Sie leisten eine ganz wunderbare Arbeit. Ich bin Ihnen dankbar für diese inspirierende und lehrreiche Veranstaltung mit professionellem Feedback und neuen Anregungen.
Eva Kühnbach, Mannheim

 

Kursbeschreibung Crashkurs Mitarbeitergespräche

Sie sind das wichtigste Instrument in der Personalführung und ihre Bedeutung war noch nie so hoch wie im gegenwärtigen Wandel der Führungskultur: Gespräche mit einzelnen Mitarbeitern und Teams als Ganzes.

Doch ein Mitarbeitergespräch ist stets abhängig vom Kontext. Daher empfiehlt sich eine Einarbeitung in unterschiedliche Methoden der Gesprächsführung in unterschiedlichen Kontexten, um ein gutes Rüstzeug zur Hand zu haben. Je mehr Optionen der Führungskraft zur Verfügung stehen, um Führung zu gestalten, umso wirksamer wird sie sich wahrnehmen können.

In diesem eintägigen Online Crashkurs befassen wir uns mit Werkzeugen der Gesprächsführung für Gespräche mit Mitarbeitenden, die im allgemeinen Verständnis als schwierig bezeichnet werden.

Sie erhalten im Vorfeld Online-Links zum Einlesen und sammeln eigene Fallanliegen. Nach dem Tagestraining erproben Sie verschiedene Gesprächssituation im Alltag, reflektieren diese und sichern so die Transferwirksamkeit. Nach Ablauf von mindestens 4 Wochen findet ein Follow-up Termin statt, bis zu dem Sie die Reflexionsaufgaben erledigt haben und in dem gemeinsam über die Umsetzungserkenntnisse gesprochen wird (je Teilnehmendem 30 Minuten).

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Dialogische Gesprächsführung
  • Coaching und / oder disziplinarische Durchsetzung
  • Feedback annehmbar geben
  • Feedback annehmen
  • Kritikgespräche
  • Fürsorgegespräche
  • Fehlzeitengespräche
  • Stressprofilen in der Kommunikation begegnen
  • Konfliktmoderation.

Die Trainerin ist erfahrener systemischer Coach und ist seit vielen Jahren Berufsgruppen übergreifend als Trainerin in Führungsprogrammen in den unterschiedlichsten Krankenhäusern tätig.

 

Vivantes Programm Führung und Management

 

Vivantes Programm Führung und Management

„Bilde Dich selbst und dann wirke auf andere durch das, was du bist.“
W. von Humboldt

 
Sie haben derzeit leider nur die Möglichkeit das Programm nach dem Vivantes Curriculum auf Ihre Anliegen hin anzupassen und auch in Ihrem Haus durchzuführen.

 

Vivantes Programm Führung und Management

Zielgruppe: Oberärzte/ innen, Stationsleitungen, MTD-/ Funktionsdienstleiter/ innen, Abteilungsleiter/innen

Gruppe: Es finden pro Jahr 3-4 Gruppen statt. Das Programm ist so aufgebaut, dass die Gruppe gemeinsam 4 Basismodule absolviert. Wechsel zwischen Gruppen oder nur teilweise Teilnahme an den Modulen ist für den Lernerfolg nicht förderlich.

Methoden: Impulsreferate, Übungen, Kleingruppenarbeit, Kollegiale Beratung, Bearbeitung individueller Anliegen u.a.

Seminarleitung: Dr. Elke Eberts, Ruhl Consulting AG

Dauer: Auftakt-, Zwischen- und Abschlussveranstaltung,4 Module à 2 Tage, jeweils 9-17 Uhr.
Bitte beachten Sie: Es sind zwischen den Modulen Arbeiten am eigenen Projektbeispiel vorgesehen.

Teilnahmegebühr: derzeit nicht verfügbar.

Zertifizierung und Fortbildungspunkte: Zertifizierung bei der Ärztekammer Berlin, RbP- und Vivantes-Fortbildungspunkte: jeweils ca. 20 Punkte Modul I-IV

Veranstaltungsort: Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Institut für Fort- und Weiterbildung (IFW), Wenckebachstraße 23, 12099 Berlin

 

Ihre Ansprechpartner/innen im Vivantes IFW für Ihre Fragen, zur Veranstaltungsorganisation, Teilnahmebescheinigung, Terminabsagen/ Termintausch:

Programmbeschreibung

Ist Führen = Managen? Den Kern jedes wirksamen Managements stellt der PDCA-Zyklus dar. Klare Strukturen und Prozesse, Verbindlichkeit in der Umsetzung und Erfolgskontrolle sind wesentlich. Doch was, wenn es nicht von alleine läuft? Ihre Mitarbeitenden erwarten von Ihnen Förderung und Forderung, Vertrauen und Unterstützung und die Umsetzung der Führungsgrundsätze. Ihre Vorgesetzten erwarten Ergebnisse. Hinzu kommen Erwartungen, die Sie an sich selbst stellen. In der Modulserie Führung und Management erhalten Sie Gelegenheit, Eckpfeiler moderner motivierender Führung kennen zu lernen.

Führen beginnt bei sich selbst, mit Klarheit für die eigenen Rollen und Ziele, Zeit- und Selbstmanagement, Selbsterkenntnis und Selbsteinfühlung. Beim Führen von anderen sind Führungsinstrumente und -techniken hilfreich, um effektiv Führungsqualitäten zu entwickeln und sich den Führungsalltag zu erleichtern. Damit schließlich der Schritt von Management zum Leadership gelingt, ist der eigene Organisationsbereich immer wieder zu gestalten. So beginnt eigene Wirksamkeit beim Führen der Organisation. Führung in großen Organisationen ist dabei besonders herausfordernd, die Kompetenzen hierfür können Sie im Basismodul ausbauen und festigen. Dabei erweitern Sie Ihr Repertoire an Führungskompetenzen, Ihr Führungsnetzwerk, reflektieren Ihr persönliches Führungsverhalten, erhalten auf Wunsch Fremdfeedback, bauen Ihre Stärken aus und arbeiten intensiv an Ihrer Führungspersönlichkeit.

 

 

Modul I: Führung und Management

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • setzen sich mit Unternehmensführung unter DRG-Bedingungen, Führung und Management auseinander
  • erweitern ihre persönliche Führungskompetenz
  • reflektieren die Wirkung Ihres Auftretens und Ihrer Kommunikation auf andere
  • reflektieren eigenes Führungsverhalten und selbst geführt werden
  • gewinnen Souveränität im Spannungsfeld des eigenen Anspruchs und der faktischen Möglichkeiten

Inhalte

  • Vorstellung und der erste Eindruck als Führungskraft
  • Aufgaben in Management und Führung
  • Rollen, Aufbau-, Ablauforganisation
  • Ein Ausflug in die Klinikführung im DRG-System
  • Reflexion eigener Managementsituationen

Modul II: Zeit- und Selbstmanagement

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • setzen sich mit dem eigenen Zeit- und Selbstmanagement auseinander
  • wissen worauf es ankommt, um wirkungsvoll zu delegieren
  • setzen sich mit klassischen Zeitmanagement und modernen Verzettelern auseinander
  • erleben Führung von sich selbst und anderen im Kontext von Motivation und Vorbild
  • reflektieren Motivationstreiber bei sich selbst und anderen

Inhalte

  • Grundlagen des Zeit- und Selbstmanagements
  • Zeit- und Motivationsprofile
  • Kritik annehmen
  • Sich selbst und andere gesund führen: Interventionen am Beispiel von Suchtverhalten
  • Reflexion eigener Anliegen

 

Modul III: Mitarbeiterentwicklungsgespräche – Coaching- und Kritikgespräche

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen die Vivantes Führungsinstrumente und wissen sie einzusetzen
  • erwerben Kompetenzen, Mitarbeitende durch Ziele und Feedback zu fordern und fördern
  • überprüfen und erweitern das eigene Kommunikationsverhalten in unterschiedlichen Gesprächssituationen
  • reflektieren Kommunikationsmuster
  • erkennen Interventionen als gestaltende Führungsaufgabe

Inhalte

  • MA-Entwicklungsgespräche
  • Umgang mit unterschiedlichen Stressprofilen im Gespräch
  • Kritik annehmen und annehmbar geben
  • Kritikgespräche und Eskalationsstufen
  • Reflexion eigener Verhaltensklemmen

 

Modul IV: Teamentwicklung und Changemanagement

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen die Veränderungskurve und Eigenheiten von Übergangsprozessen
  • können Widerstände in der Veränderung entschlüsseln und bearbeiten
  • wissen Widerstand zu Widerspruch zu machen und diesen zu nutzen
  • verstehen Prozessoptimierung und Teamentwicklung als Führungsaufgaben
  • arbeiten Missstände in der Alltagsorganisation auf und bleiben in der Umsetzung dran

Inhalte

  • Phasenmodelle von Veränderungsprozessen
  • Umgang mit Ängsten, Zorn, Trauer im Übergangsprozess
  • Theorie zur Veränderung von Menschen und Organisationen
  • Prozessorganisation: Optimierung der Zusammenarbeit oder Teamentwicklung
  • RefleXion eigener Veränderungssituationen

 

Vivantes Programm Aufbaumodule V-VI

Zielgruppe: Fresh up und Vertiefung für Absolventen der Basismodule I-IVI.

Methoden: Impulsreferate, Übungen, Kleingruppenarbeit, Kollegiale Beratung, Bearbeitung individueller Anliegen u.a.

Seminarleitung: Dr. Elke Eberts, Ruhl Consulting AG

Veranstaltungsort: Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Institut für Fort- und Weiterbildung (IFW), Wenckebachstraße 23, 12099 Berlin

 

Offene Trainings 2022

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Inhouse oder Online Kurse MTS

  • Buchen Sie gerne bei uns individuelle Termine für Ihre Klinik bei Ihnen vor Ort oder online.

Mülheim a.d.R., Akademie Wolfsburg, BBDK

Online Crash Kurs, BBDK

  • 31.1.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 29.4.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 22.8.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche
  • 7.11.2022: Toolbox Mitarbeitergespräche

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